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(Thermal)-Bilder sagen mehr als 1.000 Worte
Eindrucksvolle Thermalbilder vom Kö-Bogen II
Die Aufnahmen vom Kö-Bogen II in Düsseldorf können die positiven kühlenden Effekte von Fassaden- und Dachbegrünungen sichtbar machen. Eindrucksvoll hebt sich der begrünte Kö-Bogen II von der Umgebung ab. Er wirkt wie ein Park oder Wald und verschwindet in der warmen Umgebung der Nachbarflächen und Gebäude. Als Negativ-Beispiel sieht man die unbegrünten Gebäude. Wie die Thermal-Bilder eindeutig zeigen, kann das städtische Mikroklima von der Begrünung profitieren.
Durch den hohen Grad der Versiegelung werden Innenstädte häufig zu überhitzten Wärmeinseln. Dach- und Fassadenbegrünungen können verhindern, dass sich Gebäude an Tagen mit hoher Sonneneinstrahlung auf bis zu 70 Grad aufheizen und diese Wärme dann an die Umgebungsluft abgeben. Neben der Absorption der Sonnenstrahlen speichern Fassadenbegrünungen Feuchtigkeit und durch die Verdunstungskühle der Pflanzen können städtische Heat Islands verhindert werden.
Städte grüner und damit lebenswerter zu gestalten ist unsere Berufung. Vor dem Hintergrund der Klimaanpassung eine unverzichtbare städtebauliche Aufgabe!
Thermalbilder: © Uwe Grützner, TU Dortmund
